Jeden Tag liebten wir den Moment, nach dem Frühstück die Sachen zu packen, die Suzuki klar zu machen und durch die Touristenmeile zu gondeln, dann am Kreisverkehr rauszublinken und auf der Landstraße nach Oliva Gas zu geben. Heute würden wir nicht mehr zurückkommen, also genossen wir mit reichlich Rückenwind die weiten Schwünge der Straßen ganz besonders. Bevor es in die Berge ging, erkundeten wir noch den Abzweig bei Llanos de la Conception. Er führt hinunter zu einer schicken Siedlung am Meer, die auf keiner Karte eingezeichnet ist. Oben auf dem Gipfel war heute das Café geöffnet, die Insel lag in ganzer Pracht unter uns. Wir sahen die Straßen als sauber glänzende Bänder in die gelbe, karge Landschaft gelegt. Es bleib noch Zeit, am Strand von Ajuy in der Sonne zu dösen, aber man hörte die Uhr schon ticken. Noch schnell eine Portion Pulpitos Fritos, dann zuerst träge, später hektisch den Weg kreuz und quer rüber nach El Castilo. Sang und klanglos stellten wir die Inazuma ab und waren wieder Fußgänger. Wir saßen wieder am Hafen, ließen Tapas kommen und waren weit zufriedener als alle anderen, die waren bloß Touristen.

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