Freitag morgen
Alle fuhren zur Arbeit, nur wir nicht. Die erste gute Entscheidung. Die Zweite: Funktionsunterwäsche und warme Socken anhaben, denn bei 130 Sachen auf der Autobahn waren 18° auch bei unkomfortabel. Bei einem Pappbecher Kaffee in Hildesheimer Börde wurden wir angesprochen, ob wir wohl zum Glemseck wollten. Ja. Danach viel uns auf, dass verdächtig viele PKW Mit GS'en oder Tigern auf dem Hänger in Richtung Süden unterwegs waren. Zwischen Göttingen und Fulda nahmen wir die B27. Das ging flüssig und angenehm, und es war schön, hier mal wieder zu fahren. Das Stück Autobahn Fulda bis Darmstadt erschien im kosmischen Maßstab zwar winzig, zog sich aber bis in den Spätnachmittag. Letztlich kamen wir doch noch ganz entspannt in der Wormser Straße an, wurden herzlichst aufgenommen und thematisierten bis in die Nacht, warum die Fahrt am Ende 9 Stunden gedauert hat.
Alle fuhren zur Arbeit, nur wir nicht. Die erste gute Entscheidung. Die Zweite: Funktionsunterwäsche und warme Socken anhaben, denn bei 130 Sachen auf der Autobahn waren 18° auch bei unkomfortabel. Bei einem Pappbecher Kaffee in Hildesheimer Börde wurden wir angesprochen, ob wir wohl zum Glemseck wollten. Ja. Danach viel uns auf, dass verdächtig viele PKW Mit GS'en oder Tigern auf dem Hänger in Richtung Süden unterwegs waren. Zwischen Göttingen und Fulda nahmen wir die B27. Das ging flüssig und angenehm, und es war schön, hier mal wieder zu fahren. Das Stück Autobahn Fulda bis Darmstadt erschien im kosmischen Maßstab zwar winzig, zog sich aber bis in den Spätnachmittag. Letztlich kamen wir doch noch ganz entspannt in der Wormser Straße an, wurden herzlichst aufgenommen und thematisierten bis in die Nacht, warum die Fahrt am Ende 9 Stunden gedauert hat.
Samstag
Wieder Autobahnrauschen in der Morgenfrische, aber nur bis Heidelberg. Albrecht hatte gesagt, fahrt bloß nicht auf der A6 nach Stuttgart, und auf der A8 schon mal gar nicht. Die Landstraße über Bretten war schwungvoll und frei, herrlich zu fahren und gab einen Vorgeschmack auf Urlaubsfeeling mit Kurven, Sonne und Benzin. Das Vio navigierte uns über grüne Hügel nach Gerlingen. Hinter einem kleinen Pass lag das Glemseck. Wir dachten, wir seien frühe Vögel, doch das Gelände war schon so überfüllt, dass wir auf den Außenparkplatz verwiesen wurden. Den Rest des Tages prägten lässige Bikes und Serious 1/8 Mile Business. Wir waren 2 von zwanzigtausend spürten die ganze Zeit ein erlösendes Gefühl, dass es diese Art Welt wirklich gibt.
Wieder Autobahnrauschen in der Morgenfrische, aber nur bis Heidelberg. Albrecht hatte gesagt, fahrt bloß nicht auf der A6 nach Stuttgart, und auf der A8 schon mal gar nicht. Die Landstraße über Bretten war schwungvoll und frei, herrlich zu fahren und gab einen Vorgeschmack auf Urlaubsfeeling mit Kurven, Sonne und Benzin. Das Vio navigierte uns über grüne Hügel nach Gerlingen. Hinter einem kleinen Pass lag das Glemseck. Wir dachten, wir seien frühe Vögel, doch das Gelände war schon so überfüllt, dass wir auf den Außenparkplatz verwiesen wurden. Den Rest des Tages prägten lässige Bikes und Serious 1/8 Mile Business. Wir waren 2 von zwanzigtausend spürten die ganze Zeit ein erlösendes Gefühl, dass es diese Art Welt wirklich gibt.
Sonntag
Die heutige gute Entscheidung war, vor den aus Osten anrückenden Regengebiet nach Westen zu fliehen, auf der sonntagmorgendlichen BAB nach Karlsruhe, und dann, im Schutz des Schwarzwaldes, nach Süden zu fahren. Und zwar auf der Französischen Seite, dort gleitet man gedankenverloren über die Bahn und kein Vertriebler kommt mit 250 Sachen angedonnert, wenn man mal zum Überholen ausschert. Alles ging fluffig, und weil es so entspannt war, checkten wir kurzerhand in Colmar ein. Dort ist es schön, es lag auf dem Weg und das Ibis Budget kostet die Hälfte. Außerdem gibt ein Eintopfgericht namens Baeckeoffe. Vorher war noch genug Zeit, kurz über die Grenze zu fahren, um Geld zu holen und Zigaretten. Breisach ist eine hübsche Stadt mit Weinfässern und Fahrradtouristen. Aber zuerst sieht man Tankstellen und Sexshops als wäre hier der Osten.
Die heutige gute Entscheidung war, vor den aus Osten anrückenden Regengebiet nach Westen zu fliehen, auf der sonntagmorgendlichen BAB nach Karlsruhe, und dann, im Schutz des Schwarzwaldes, nach Süden zu fahren. Und zwar auf der Französischen Seite, dort gleitet man gedankenverloren über die Bahn und kein Vertriebler kommt mit 250 Sachen angedonnert, wenn man mal zum Überholen ausschert. Alles ging fluffig, und weil es so entspannt war, checkten wir kurzerhand in Colmar ein. Dort ist es schön, es lag auf dem Weg und das Ibis Budget kostet die Hälfte. Außerdem gibt ein Eintopfgericht namens Baeckeoffe. Vorher war noch genug Zeit, kurz über die Grenze zu fahren, um Geld zu holen und Zigaretten. Breisach ist eine hübsche Stadt mit Weinfässern und Fahrradtouristen. Aber zuerst sieht man Tankstellen und Sexshops als wäre hier der Osten.
Montag
Bis Basel war es nur ein Katzenwurf. Im morgendlichen Berufsverkehr tasteten wir uns durch Schweizer Vorstädte. Mit Navi war das leicht. Die eigentliche Herausforderung war, keinesfalls auch nur einen Strich zu schnell zu werden, den in der Schweiz drohen sofort existenzvernichtende Strafen. Im weiteren Verlauf wurde das zum Problem: Um die Autobahnplaketten zu sparen, waren wir auf Bundesstraßen unterwegs. Normalerweise kein Ding. Das Land ist aber so eng besiedelt, dass sich man mit Generell 50 (nicht 51!) Km/h dahinquält, und zwar über Stunden. Mal ein freies Stück mit 80, herrlich, kurz im Fünften, nie länger als ein Kilometer. Wo die Berge anfingen, relativierte sich das. Über den wolkigen Glaubenbergppass erreichten erst Giswil, dann die Iwi-Almhütte, wo wir noch herzlicher empfangen und rundumversorgt wurden.
Bis Basel war es nur ein Katzenwurf. Im morgendlichen Berufsverkehr tasteten wir uns durch Schweizer Vorstädte. Mit Navi war das leicht. Die eigentliche Herausforderung war, keinesfalls auch nur einen Strich zu schnell zu werden, den in der Schweiz drohen sofort existenzvernichtende Strafen. Im weiteren Verlauf wurde das zum Problem: Um die Autobahnplaketten zu sparen, waren wir auf Bundesstraßen unterwegs. Normalerweise kein Ding. Das Land ist aber so eng besiedelt, dass sich man mit Generell 50 (nicht 51!) Km/h dahinquält, und zwar über Stunden. Mal ein freies Stück mit 80, herrlich, kurz im Fünften, nie länger als ein Kilometer. Wo die Berge anfingen, relativierte sich das. Über den wolkigen Glaubenbergppass erreichten erst Giswil, dann die Iwi-Almhütte, wo wir noch herzlicher empfangen und rundumversorgt wurden.
Dienstag
Alpengipfel in blauer Morgensonne, ein voller Tank und eine Kreditkarte, schönes Leben. Wir schlängelten uns den Sustenpass hinauf, ehrfürchtig das Bergpanorama bewundernd, bloß nicht zu schnell, auch nicht wenn ein einheimischer GS-Fahrer im Rückspiegel drängelte. Es ging in Serpentinen wieder bergab, mit Sicherheitsabstand bei lässig auf der Fahrbahn spazierenden Kühen oder Kleinwagen mit Deutscher Nummer. Auf der anderen Seite kam gleich der Klausenpass. Wieder spektakuläre Strecken am Felshang, gleißende Dreitausender, Glücksgefühle. Auf der Passhöhe wechselte man Euro 1:1 für einen Milchkaffee und Schokiküchle. Das übergeordnete Ziel war eigentlich, aus der Schweiz heraus zu kommen, um nicht zu verhungern. Bis ins Billigland Österreich war es kein weiter, aber wieder zermürbender Weg durch 50er Zonen und leere, saubere Kleinstädte. Es ging an einem See entlang, dann waren wir unmerklich in Liechtenstein und schließlich, nahe Feldkirch, in Österreich. Die Sonne brannte heiß, wir kauften ein Wochenpickerl plauderten mit der Tankwärtin aus der Lüneburger Heide. Bludenz war nicht weit, hatte den Titel "Alpenstadt" und ließ sich online buchen. Auf dem Weg dorthin konnte man auf einem Stück Österreich-Autobahn dreistelliges Tempo fahren. Das war wie ficken.
Alpengipfel in blauer Morgensonne, ein voller Tank und eine Kreditkarte, schönes Leben. Wir schlängelten uns den Sustenpass hinauf, ehrfürchtig das Bergpanorama bewundernd, bloß nicht zu schnell, auch nicht wenn ein einheimischer GS-Fahrer im Rückspiegel drängelte. Es ging in Serpentinen wieder bergab, mit Sicherheitsabstand bei lässig auf der Fahrbahn spazierenden Kühen oder Kleinwagen mit Deutscher Nummer. Auf der anderen Seite kam gleich der Klausenpass. Wieder spektakuläre Strecken am Felshang, gleißende Dreitausender, Glücksgefühle. Auf der Passhöhe wechselte man Euro 1:1 für einen Milchkaffee und Schokiküchle. Das übergeordnete Ziel war eigentlich, aus der Schweiz heraus zu kommen, um nicht zu verhungern. Bis ins Billigland Österreich war es kein weiter, aber wieder zermürbender Weg durch 50er Zonen und leere, saubere Kleinstädte. Es ging an einem See entlang, dann waren wir unmerklich in Liechtenstein und schließlich, nahe Feldkirch, in Österreich. Die Sonne brannte heiß, wir kauften ein Wochenpickerl plauderten mit der Tankwärtin aus der Lüneburger Heide. Bludenz war nicht weit, hatte den Titel "Alpenstadt" und ließ sich online buchen. Auf dem Weg dorthin konnte man auf einem Stück Österreich-Autobahn dreistelliges Tempo fahren. Das war wie ficken.
Mittwoch
Normalerweise ist hier der Startpunkt für die Silvretta Hochalpenstraße. Hätten wir auch gemacht, nur haben aber auf der Karte nur ein Tal weiter der Zugang zu einem der letzten Probleme des Alpenraums entdeckt: Dem Timmelsjoch. Den Arlbergtunnel hatten wir dabei gar nicht auf dem Schirm. Er war endlos, so dass man glaubte, für immer im Erdinneren zu verschwinden. Am Ende kostete er 10 Euro pro Bike. Das lange Tal bei Sölden war touristisch optimiert. Ein steter Strom von Motorradgruppen hielt auf den Pass zu, allen voran eine unerträgliche Horde holländischer Prollbiker mit Schlagermusik. Die Passüberquerung kostete weitere 14 Euro und oben war kaum ein Stellplatz zu bekommen. Dennoch: der Ausblick war phänomenal. Unser Tempo war weiterhin vorgegeben durch die Ergriffenheit vor der gewaltigen Landschaft. Im Tal war das südliche Klima zu spüren. Es ging gleich wieder hoch über den Jaufenpass. Wir endeten im Autohofhotel an der Brennerstrecke. Das war speziell, aber die Pizza war weltklasse.
Normalerweise ist hier der Startpunkt für die Silvretta Hochalpenstraße. Hätten wir auch gemacht, nur haben aber auf der Karte nur ein Tal weiter der Zugang zu einem der letzten Probleme des Alpenraums entdeckt: Dem Timmelsjoch. Den Arlbergtunnel hatten wir dabei gar nicht auf dem Schirm. Er war endlos, so dass man glaubte, für immer im Erdinneren zu verschwinden. Am Ende kostete er 10 Euro pro Bike. Das lange Tal bei Sölden war touristisch optimiert. Ein steter Strom von Motorradgruppen hielt auf den Pass zu, allen voran eine unerträgliche Horde holländischer Prollbiker mit Schlagermusik. Die Passüberquerung kostete weitere 14 Euro und oben war kaum ein Stellplatz zu bekommen. Dennoch: der Ausblick war phänomenal. Unser Tempo war weiterhin vorgegeben durch die Ergriffenheit vor der gewaltigen Landschaft. Im Tal war das südliche Klima zu spüren. Es ging gleich wieder hoch über den Jaufenpass. Wir endeten im Autohofhotel an der Brennerstrecke. Das war speziell, aber die Pizza war weltklasse.
Donnerstag
Nicht Autobahn fahren, hatte die Rezeptionistin mit solider Glaubwürdigkeit gesagt. Die Brennerlandstraße ging genauso schnell, ohne LKW aber mit schmissigen Kurven. Innsbruck umfuhren wir pragmatisch und bogen über Seefeld auf einer astreinen Bergrennstrecke nach Deutschland ab. Von einer Hochebene aus wurde das Zugspitzmassiv am Horizont sichtbar. Ein allerletztes Problem der Alpen, wurde uns klar. In der Nähe von Garmisch war der Berg gewaltig und grau. Das Seilbahnticket kostete Unsummen, aber wir wollten das jetzt endlich abhaken und investierten in den Deutschesten Berg der Welt. Der spätere Streckenverlauf über Reutte nach Füssen war eine tramhafte, leere Landstraße durch ein wildes Tal, die nochmals die Grenze hin und her wechselte. Als schließlich die Alpen im Rückspiegel verschwanden, lag vor uns die Weite des Allgäus. Man kann von Bayern halten, was man will, die Straßen waren klasse. Weiläufig, kaum Verkehr, genau im richtiger Balance zwischen Dahingleiten und eleganten Schwüngen, meist auf der B16. Die hermetischen Dörfer mit ihrer beklemmenden Zwiebelturmreinlichkeit und AFD Plakaten musste man tilgen. Es war gut zu wissen, dass wir bis Ulm durchfahren würden. Einer richtigen Stadt, mit Graffiti, Aperol Spritz und Rinderbraten.
Nicht Autobahn fahren, hatte die Rezeptionistin mit solider Glaubwürdigkeit gesagt. Die Brennerlandstraße ging genauso schnell, ohne LKW aber mit schmissigen Kurven. Innsbruck umfuhren wir pragmatisch und bogen über Seefeld auf einer astreinen Bergrennstrecke nach Deutschland ab. Von einer Hochebene aus wurde das Zugspitzmassiv am Horizont sichtbar. Ein allerletztes Problem der Alpen, wurde uns klar. In der Nähe von Garmisch war der Berg gewaltig und grau. Das Seilbahnticket kostete Unsummen, aber wir wollten das jetzt endlich abhaken und investierten in den Deutschesten Berg der Welt. Der spätere Streckenverlauf über Reutte nach Füssen war eine tramhafte, leere Landstraße durch ein wildes Tal, die nochmals die Grenze hin und her wechselte. Als schließlich die Alpen im Rückspiegel verschwanden, lag vor uns die Weite des Allgäus. Man kann von Bayern halten, was man will, die Straßen waren klasse. Weiläufig, kaum Verkehr, genau im richtiger Balance zwischen Dahingleiten und eleganten Schwüngen, meist auf der B16. Die hermetischen Dörfer mit ihrer beklemmenden Zwiebelturmreinlichkeit und AFD Plakaten musste man tilgen. Es war gut zu wissen, dass wir bis Ulm durchfahren würden. Einer richtigen Stadt, mit Graffiti, Aperol Spritz und Rinderbraten.
Freitag
ein langes, fließendes Stück Schwäbische Alb schob sich durch den ungemütlichen Vormittag. Abseits der Hauptströme arbeiteten wir nach Norden vor. Gerstetten, Bartholomä, Crailsheim. Wege, zu den man das VIO überlisten musste, die einen glauben lassen, was für ein schönes Ländle. Am Nachmittag kamen wir über Bad Mergentheim an den Main. Die Täler lagen im Nebel, oben schmiegten sich einsame Straßen an weite Wellen. Bei Gemünden erwischte uns eine Schauerzelle ohne Regenzeug. Die erste seit 6 Monaten. Der Weg durchs romantische Saaletal war ein Erlebnis. Wir landeten schließlich auf einem unbekannten Stück der B27, das leer war, und kurvig und unbeschreiblich schön. Dann kam Fulda, dort checkten wir ein und diskutierten alles durch, aber der Italiener hatte noch auf und Heizpilze.
ein langes, fließendes Stück Schwäbische Alb schob sich durch den ungemütlichen Vormittag. Abseits der Hauptströme arbeiteten wir nach Norden vor. Gerstetten, Bartholomä, Crailsheim. Wege, zu den man das VIO überlisten musste, die einen glauben lassen, was für ein schönes Ländle. Am Nachmittag kamen wir über Bad Mergentheim an den Main. Die Täler lagen im Nebel, oben schmiegten sich einsame Straßen an weite Wellen. Bei Gemünden erwischte uns eine Schauerzelle ohne Regenzeug. Die erste seit 6 Monaten. Der Weg durchs romantische Saaletal war ein Erlebnis. Wir landeten schließlich auf einem unbekannten Stück der B27, das leer war, und kurvig und unbeschreiblich schön. Dann kam Fulda, dort checkten wir ein und diskutierten alles durch, aber der Italiener hatte noch auf und Heizpilze.
Samstag
Im Morgennebel bei 8°C rauschen wir die B27 entlang. So leer sieht man sie nie. Kilometer verflogen, es ging immer weiter, die Kurven, die Ausblicke auf Deutschland wie im Bilderbuch, Tanken, Pinkelpause, Göttingen. Das war voller Leben, danach die B3, die war auch gut, etwas voller, kein Problem. Selbst Hannover war easy-going und es war erst früher Nachmittag. In Bergen, sonst ein Sonntagsausflug, gab es 1A Burger zum Reinbeißen an der Tanke, dass passte in Konzept. Es folgten lange Waldgeraden, seltsames, helles Licht, ein riesiger Himmel uns schließlich Hafenkräne und Baustellen. Wir waren zu Hause, und der Resturlaub war wo er hingehört.
Im Morgennebel bei 8°C rauschen wir die B27 entlang. So leer sieht man sie nie. Kilometer verflogen, es ging immer weiter, die Kurven, die Ausblicke auf Deutschland wie im Bilderbuch, Tanken, Pinkelpause, Göttingen. Das war voller Leben, danach die B3, die war auch gut, etwas voller, kein Problem. Selbst Hannover war easy-going und es war erst früher Nachmittag. In Bergen, sonst ein Sonntagsausflug, gab es 1A Burger zum Reinbeißen an der Tanke, dass passte in Konzept. Es folgten lange Waldgeraden, seltsames, helles Licht, ein riesiger Himmel uns schließlich Hafenkräne und Baustellen. Wir waren zu Hause, und der Resturlaub war wo er hingehört.








