Mit dem Bus von Puerto Rosario nach Caleta de Fuste, das war einfach. Und auch dort blieb alles Easy Riding. Wir bekamen eine Chinesische GS, die war groß und schwach, aber vollkommen okay um über die Highways unseres heimlichen Lieblingswüstenplaneten zu gleiten, und zwar auch bei knackigem Nordwind. Die Straßen waren leerer, länger, die Berge höher und die Wüste wüstiger als in unserer Erinnerung. In Rosario lebten wir unter Spaniern in erlösender Normalität. Leider musste Anja nach 2 Tagen abreisen. Dafür gab es gute Gründe. Aber ich blieb zurück, feierte Geburtstag mit der Chinesin, der Wüste und dem Einkaufszentrum, wo ich mich inzwischen gut auskannte. Im Nordwesten der Insel gab es Brandung, Sunset, Pulpo, im Süden perfekte Bergstraßen ohne Verkehr und bei mir im Zimmer eine Flasche Wein aus Teneriffa. Das war alles hier, und ein par Tage lang zählte nur das.

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