Ein bundesweites Frühlingswochenende begann geradezu blendend. Allein und relativ planlos gab ich mich den Landstraßen unterhalb des Alten Landes hin. Es funktionierte ganz gut, per Dorfhopping mal hier und mal da in unbedeutende Feldwege abzubiegen, mich dann wieder per grober Peilung der Himmelsrichtungen durch den Sonnennachmittag südlich um Harburg herum treiben zu lassen. Das Herausnehmen sämtlichen Winterfutters und das Weglassen dicker Wollsocken war reine Waghalsigkeit. Der Nordwind fegte zwar den Himmel blitzsauber, ging aber durch alle Knochen, und zwar selbst im Stand, z.B. auf der Brücke über dem Rangierbahnhof Maschen, wo ich eine Weile verbrachte, bevor mich die aus der Ferne rufende warme Badewanne zurück in die Stadt zog.

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