Von der Sonne redet keiner mehr, aber manchmal ist heftiger Wind, und hält den Himmel für ein paar Stunden frei. Die Zeit reichte gerade, um mal nach Schneverdingen zu fahren. Über die B3, stoisch durch den Wald. Wir genossen die großen, starken Maschinen, die auch bei Gegenwind fahren können. In Schneverdingen gibt es eine Motorrad-Erlebniswelt. Man kann alle anfassen und probesitzen. Das war zum Teil ganz aufschlussreich und inspirierend. Danach zog es sich zu. Wir sagten den Kaffee in Buchholz ab, donnerten schnell nach Hause und verbrachten den Rest des Tages im Internet.
Am Sonntag war es besser als prophezeit und eigentlich besser als Samstag. Panisch verließ ich das Haus und wollte schnellstens aus der Stadt raus. Blöderweise war "Mogo", und ich musste bös' aufpassen, nicht in den Pulk radikaler Christenbiker zu geraten und gehirngewaschen zu werden. Ich schaftte es, durch den Hafen und weiter ins Hinterland von Harburg (schon wieder!) zu entkommen. Da ist nichts Besonderes, aber egal, ich rollte. Als ich zurück kam, war es noch früh genug, sich mal Kunst anzugucken.

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