Die fünfeinhalbtausend Kilometer der Reise ließen das hiesige Umland erstmal unspektakulär erscheinen, um es positiv zu formulieren. Andererseits waren wir nun ganz und gar anspruchslos, wir wollten nur den Sommersonntagnachmittag noch irgendwie nutzen, bevor der Alltag wieder kommt. Die überfüllte Deichstraße mit ihren 60 Sachen war so zermürbend, dass wir uns nach einem freien Stück Bundesstraße sehnten, wo man vielleicht bitte mal neunzig fahren kann. Im Norden war dann eine Gewitterzelle aber auf der B195 konnte man über weite Strecken frei schwingen. Wir tauschten die Bikes, um alles etwas aufzupeppen, kehrten in Neuhaus um und fuhren zurück. Ja, ganz nett, aber der Kick war irgendwo anders, womöglich in den Französischen Alpen oder so.
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