Als Fußgänger in Berlin, okay. Vorteil: Man geht unbemerkt den Touristenmasse auf und muss sich nicht schämen. Problematisch wurde es am Samstagmittag in den Hackischen Höfen: Über uns war die Sonne aufgestiegen und strahlte einen Hauch von Novembermilde aus. Die rettende Idee kam von Anja. Wir buchten die nächstbeste Emmy-Elektroschwalbe mit ausreichender Ladung und summten erstmal die Stalinallee entlang. Das ging mit exakt 47 Km/h besser als gedacht. Nach einiger Zeit hatten wir das Geschäftsgebiet verlassen und ich behielt die Akkuanzeige im Auge. Wir kamen auf dem größten je von einer Emmy gefahrenen Bogen durch Lichtenberg und andere krasse Stadtteile. Rauhe Gegenden, in denen alles noch 100% real ist. Am Ende parkten wir ganz kultiviert am Gropiusmuseum, und das war für die Berliner gar nix Besonderes. Aber wir waren so richtig schön durchgefroren und der Tag war gerettet.

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