Während sich draußen ein greller Frühlingstag entwickelte, stand die SixtyTwo im Dunkel der Tiefgarage und wartete auf ihren nächsten Werkstatttermin. Anja saß auf dem Rücksitz der Vulcan S, die ich mit atemberaubender Geschwindigkeit auf der BAB 1 nach Lübeck trieb. In Nullkommanix rollten wir beim örtlichen Ducatihändler auf den Hof. Dort war gerade ein Bikerfest und es gab viele funktionierende Ducatis. Was uns aber eigentlich dort hin gezogen hatte, war eine schicke gebrauchte Mash Scrambler 400, die wir testen durften. Ich fuhr ein Stück aus der Stadt raus, Richtung Reinfeld, dann wieder zurück. Sie lief locker und brummig. das Ganze war sehr entspannt und man fühlte sich irgendwie von jeglichem Stress nicht betroffen. Anja drehte damit noch einige Runden zwischen den Lagerhallen und bestätigte alles. Ich blätterte ein paar Scheine auf den Tresen und nahm die Papiere mit. Mit der Vulcan fuhren wir noch auf einem schönen Bogen auf einen Kaffee nach Strukdorf. Dort wollte man alles wissen. Es war wie ein Sommernachmittag und wir cruisten genüsslich über Segeberg auf der B206, dann die traumhaften Alleen Schmalfeld, Kaltenkirchen, Alveslohe, Quickborn. Anja beklagte sich am Ende über den Rücksitz der Vulcan. Im Gedanken fuhr sie trotzdem noch eine Runde mit der Mash .

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen