Die Vanvan brummte mit 80 Sachen die B75 entlang. Es war ihre letzte Fahrt unter meiner Herrschaft. Im Rückspiegel folgte Anja geduldig. Reinfeld kam, dann Rapsfelder und Frühlingsgrün, schließlich Strukdorf, wo wir Götz trafen, den neuen Besitzer. Nach der Schlüsselübergabe blieb noch Zeit für einen halben Kaffee, wir wollten schnell Lübeck, um die Mash abzuholen. Zu unserer Überraschung trafen wir dort Horst an, der uns die ersten 20 Kilometer mit der NC eskortierte. Ich fuhr zuerst die Mash. Das ging sehr entspannt und gar nicht so bummelig wie man denkt. An der Tanke in der Nähe von Kastorf holten wir drei Eis und bewunderten unseren Fuhrpark. Die Mash und die Sixty-Two standen nebeneinander und sahen eigentlich recht ähnlich aus. aber auf der Straße war der Unterschied in etwa wie ein Bleistift gegenüber Windows 10. Den Rest fuhr Anja die den Bleistift, und ich die Duc. Manchmal ließ ich mich von ihr überholen, nur um nochmal das Braaab zu hören.
Am Sonntag verzog sich gegen Spätnachmitttag das Regengebiet. Anja hatte zu tun, ich machte noch eine ausgiebige Testfahrt mit der Mash. Durchs Hafengebiet, ein Stück am Deich entlang bis Stelle, einen schönen Bogen durchs grün flirrende Hinterland. Wie sie unaufgeregt auf Landstraßen dahinbrummt fand ich klasse, genau wie die trennscheibenartige Kurvenlage. Und das Braaab. Reichlich durchgefroren kam wieder zurück.

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