Alles ging zu Ende, sogar der Oktober war schon in Sicht. Ein sonniger Donnerstag ließ sich im Abwesenheitsmanager leicht anklicken, und schon waren die Rebel und die SR unterwegs auf den Nebenstraßen des Nordens. Anja war in letzter Sekunde mit der Idee um die Ecke gekommen, nach Rendsburg zu fahren, und dort Kunstwerke anzugucken. Das gab der Ausfahrt Struktur, und eine gewisse Länge. Die Fahrt ging sanft und unbeschwert über z.T. abenteuerliche Dorfstraßen, auf denen man vom Werktag absolut nicht merkte. Das Tempo orientierte sich am Sweetspot der chromglänzenden SR, die Luft war frisch und die Funktionsunterwäsche kein Fehler. Das Beeline hatte sich unterwegs total verirrt, gab das aber nicht zu. Wir nahmen die absurden Exkursionen mit Humor. Auf der sehr guten Ausstellung behielten wir zum Wiederaufwärmen unsere Jacken an. Wir schafften nicht mal, alles anzugucken, wenn noch ein Flammkuchen und die Heimfahrt im Hellen drin sein sollte. Ganz klappte das nicht, denn unterwegs wollte das Device wieder witzig sein (erfolglos), und wir spulten das längste Stück erfüllt aber frierend auf der B4 ab. Sie führte schnurgerade in die Dunkelheit.
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