Das Jahr ging mit herrlichem Südwestwind zu Ende, mild und nass. Ich tauschte kurzerhand das Fahrrad gegen die Vanvan und brummte in einem Wolkenloch los. Ein Stück durch die Stadt, an den Landungsbrücken entlang, wo abertausende Spaziergänger sich drängten. Hafencity, Veddel, dann allein in finsterster Lichtstimmung über die Peute. Aus grauer Dunstmasse glitzerte die Kupferfabrik wie Weihnachten. Es fing an zu regnen, und die Fahrt wurde immer besser. Auf der Freihafenelbbrücke hielt ich an und genoss das Heranrollen der nächsten inzwischen dunkelschwarzen Front. Zu Hause stellte die Vanvan in der Garage ab, tropfnass und zufrieden. Später kamen Gäste.

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