Ein milder Oktobertag und das Wunder der motorisierten Bewegung, das ist alles was man will. Die Route war gar nicht so wichtig, wir fuhren in den Süden, weil es dort ein Grad wärmer war. Entscheidend war das starke Gefühl der Bolt unterm Arsch, durch gelbe Alleen schiebend, Anja mit der Rebel im Rückspiegel und geputzte Stiefel an den Füßen. Die Stadt und die Probleme der Welt lagen wo sie hingehörten: weit hinter uns und kaum noch zu sehen. Ein umfassender, gleichgültiger Schwebezustand mit 90 Sachen blendete auch die immer zahlreicher werdenden Sonntagsfahrer aus. Die Beeline Tour war auf 150 Km ausgelegt, mit einem geteilten Kuchen in Bispigen. Eine perfekte Dosis, die noch Raum für einen Umweg ließ. Wir hatten alles, der Rest war für Fußgänger.
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