Es war ein Nobrainer, einen Urlaubsfreitag einzureichen, an einem Saisonende wie noch nie. Wir schmierten ein paar Brote, warteten auf die Sonne und fuhren ihr auf bekannten Routen entgegen. Keine Experimente: Lauenburg, Boizenburg, B195 durch die Elbauen. Die Funktionswäsche war überflüssig, auf den gelbflirrenden Alleen war uns eher zu warm. Darüber beschwerte sich heute aber niemand. Die Bolt und die Rebel glitten durch den goldenen Tag, und in Dömitz gab es einen Sonnenplatz und Frikadellen. Das Zweitbeste (nach dem Wetter) war die Tatsache, dass kein Wochenende war, was bedeutete, dass wir die Verbotene Straße durch das Gebirge auf der anderen Seite fahren durften. Wir taten das mit Genuss und extra langsam. Ansonsten merkt man in dieser leeren Gegend nichts vom Werktag. Wir hingen noch die bummelige Deichstraße dran, wissend, dass irgendwann die Dämmerung kam. Und auch die Dunkelheit. Aber heute hatten wir noch einmal das Licht gesehen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen