Mit einem gewaltigen Knall kam ein Frühsommertag aus der Kälte. Gleichzeitig traf Thomas mit dem Bus aus der Hauptstadt ein. Er wurde von uns mit der Gästehonda und Tourenjacke ausgestattet und begleitete uns auf einer sogfältig kuratierten Route. Ansonsten waren wir eher schlecht vorbereitet, hatten noch über taugliche Kleidung und Wetterschutz diskutiert. Gleich auf den ersten Metern durch die Schanze war es viel zu heiß. Das änderte sich auch in der Nordheide nicht, ein Südöstlicher Wind schob unablässlich heiße Luft nach. Das Jackenfutter konnte man rausnehmen, aber gegen die Thermounterwäsche half nur, den Fahrtwind nicht abbrechen zu lassen. Das gelang gut mit 90 Sachen auf freien Landstraßen durch ersten Grünschleier im Gegenlicht. bis zu der Sperrung, wo jemand aus der Kurve geflogen war. Wir bogen ab, fuhren extra vorsichtig über Undeloh und Handeloh, wo wir in einem Gartencafé die Route updateten. Es kam ein experimenteller Bogen westlich der B3, mit einsamen, schönen Strecken, z.B. durch die Wümmeniederung, die niemand kennt. Der Endpunkt war der Apfelautomat im Alten Land. Den Rest fuhr ich ohne Handschuhe, über die Köhlbrandbrücke zurück in die Menschenmasse der Stadt. Wir beschwerten uns über gar nix und zogen uns an den Grill zurück.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen