Ein Sommertag war noch übrig, mit allem Drum und Dran, was wir auskosteten. Ich kickte die SR an, Anja schnallte die Strandtasche auf die Rebel. In leichter Klamotte hangelten wir uns nordöstlich aus der Stadt raus und kurvten auf Nebenstrecken über Trittau nach Mölln. Von dort ging es hinten rum über Ratzeburg nach Schönberg und schließlich den Strand von Brook. Eine klassische Route, doch es schien ewig her zu sein. Warmer Wind durchzog meinen total sicheren Hoodie, die SR bestimmte ein bummeliges Tempo am Sweetspot, was endlos Raum bot, diesen Tag zu bewundern. Ein Badegang reichte, gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Lübeck, auf einen amtlichen Döner mit Draußensitzen spekulierend. Irgendwie ergab sich das nicht, und in jedem Dorf entlang der fantastischen Strecke Kronsforde-Kastorf-Schönberg (das andere) hielten wir vergeblich Ausschau. Alles war dominiert von einem idealisierten Sommerfeeling, mit goldbraunem Sonnenbrillenlicht, Sonnencreme auf der Haut und Sand in der Unterhose. Wir kamen um 21 Uhr in Hamburg an, die Sonne stand himmelhoch über der Alster. Am Schlump hatte ein Döner auf. Wir hielten an und hatten immer noch einen kleinen Rest Urlaub.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen