Die Sonne war dieselbe, aber das Land war sehr anders. Alles war weitläufig und ruhig wie noch nie. Die Rebel und die Bolt waren drahtig und leicht, und cruisende Fortbewegung war die unstrittig legitime Form, die Schönheit der Heimat zu würdigen. Auf der B195 waren wir wieder einsam unterwegs. Wir hatten Funk, aber es gab nicht viel zu besprechen. Ein heißer Nachmittag in den gelbtrockenen Elbauen zog mit 90 Sachen vorbei. Auf einer Buhne kurz vor Dömitz hielten wir ein träges Stündchen lang die Füße ins Wasser und holten uns den ersten Sonnenbrand. Es ging auf der anderen Elbseite zurück, dankbar ein paar Umleitungen folgend, immer froh wenn es durch einen kühlen Wald ging, und voller Hochhachtung vor so viel Zeit und dieser endlosen Freiheit. Müde wie die gesamte Stadt kamen wir zurück, und freuten uns schon auf morgen.

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