Große Pläne, ein freier Freitag, unterwegs nach Hörden. Leider etwas verkatert, und vor allem ohne den Schlüssel, was wir erst in Hittfeld beim Durchgehen der Checkliste über Funk feststellten. Autobahn zurück, alles auf Anfang. Zweiter Versuch, diesmal kurz vor Buchholz, kein guter Himmel voraus. Die graue Wand war eine massive Schauerzelle über Soltau. Je länger wir das Radar studierten, umso mehr Zellen formierten sich zu einem undurchdringlichen Labyrinth auf dem Weg nach Süden. Pragmatisch planten wir den Abbruch. Den Rest des Tages verbrachten wir in einem letzten Sommerloch, das sich über der Nordheide bis zum frühen Abend hielt. Ich fuhr meist teilnahmslos dem TomTom hinterher, was dazu führte, dass mir viele der bekannten Speckgürtelstrecken unbekannt erschienen, sich anfühlten wir eine Entdeckungsreise. In Stelle fuhren wir beim Edeka vor und beluden das Schreckliche Topcase mit Doraden, das erzeugte authentisches Urlaubsfeeling im Nahbereich. Die Sonne drückte, am Horizont drohten die nächsten Zellen. Mit fast leeren Tank kurvten wir nach Hause uns heizten den Grill an.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen