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Freitag, 13. Juni 2014

Island ganz nah

Auf die Vanvans waren sehr große Gepäckrollen geschnallt, als wir uns an einem ungemütlichen Freitagvormittag aus der Stadt heraus quälten. Endlich waren wir auf wir die B 73, immer Richtung Westen. Wir erreichten spielend die 70 Km/h, trotz scharfem Gegenwind. Voller Gleichmut brummten wir durch die grenzenlose Ödnis, unter düsteren Wolken und wunderten uns über die Autofahrer, die waghalsige Überholstunts ablieferten, fest ins Lenkrad verbissen. Die rauhe Atmosphäre hätte eigentlich nicht passender sein können. Zum Schluss waren um uns herum Containerstapel wie Wohnblocks, Kräne und eine gigantische Lagerhalle. Im inneren befand sich an der Seite eine Art Verschlag, in dem allerlei Gerümpel stand sowie zwei expeditionstaugliche GSse. Wir stellten die Vanvans dazu, ließen die Schlüssel stecken. Ein Schiff wird kommen, und alles aus dem Verschlag mitnehmen, nach Island. Wir, nun Fußgänger, saßen am Fischereihafen und bestellten Island-Rotbarsch. Dann kam ein Schauer, der keine Minute anhielt. Da war Island schon fast spürbar.
(Geschrieben in 35000 Fuß, Island rechts sichtbar am Horizont)


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