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Freitag, 27. Juni 2014

Tag und Nacht



Das Gefühl war seltsam, eben noch im Sommermärchen in der Weidenallee zu sitzen, dann, ein paar unbequeme Airbusstunden später in maximaler Trübnis aber um zwei Uhr Nachts durch ein Reykjaviker Wohngebiet zu stapfen. Am Freitag war dann alles klar. Schwitzend waren wir durch die halbe Stadt gelaufen, haben am Hafen die Vanvans abgeholt, und fuhren erst mal vor ein Cafe vor. Der Kaffee war besserr als Spanien und Portugal zusammen. Langsam realsierten wir, das wir da waren. Dann rollten wir auf Vierspurigen durch Isländische Normalität. Sie hört gleich hinter Mosfell auf. Und auf dem Weg nach Þingvellir sah es schon in etwa so aus wie in den Arte Dokus. Am Aussichtspunkt stauten sich die Reisebusse. Wir flüchteten über eine Dirt Road auf die andere Seite des Berges. Nur, um schon mal einen Eindruck zu bekommen. Es war fantastisch, und die Kulisse aus Weite und Kahlen Bergen war wirklich echt. Dazu schien die Sonne unverschämt auf alles. Abends aßen wir Burger am Gammel Hövn, und unsere Maschinen leuchteten in der gleißenden Abendsonne, als gehörten sie hier her. In der Stadt lief die gesamte Bevölkerung dekorativ umher. Als wir auf die Uhr schauten, war es Mittenacht, und es fühlte sich an, wir ein lockerer Nachmittag.

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