Einerseits tat mir Anja ein bisschen leid, weil sie an diesem Sonnentag arbeiten musste. Andererseits konnte sie auch dankbar sein, dass ich für sie ihre Mash testete. Sofort war klar: von zickigem Verhalten keine Spur (bei der Mash), dafür von vornherein unterhaltsame Fahrt, mit Pepp und Braaap. Ich testete die lange Gerade bis Soltau. Gleichförmig zog sie sich durch die Sonne, die schräg stand und einen herbstlichen Touch nicht mehr kaschieren konnte. Nach einem Cappuccino im Café Alexander fuhr ich noch weiter nach Süden bis Bergen, bog dann westlich ab und suchte mir per Eigenorientierung einen Weg durch das riesige Militärgebiet, durch das vollkommen leere Straßen führen, auf denen man auch mal kurz angasen kann. Kein einziger Panzer versperrte meinen Weg, trotzdem war das Übungsgelände natürlich tabu. Dann ging es wieder zivil weiter durch den himmelblauen Tag. Ich ließ mich über Schneeverdingen treiben und kam mit exakt 200 Kilometern auf der Uhr in Welle zum Tanken an, zum Verbrauchstest. Okay. Der Rest ging schnell und ohne Aufsehen. Ich nahm noch eine Reihe Umwege durch das Hafengebiet, gab hier und da noch mal Gas und stellte die Maschine exakt an ihren Platz in der Garage. Alle Systeme arbeiten normal.

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