Die Mash und die Bolt zusammen unterwegs - das neue Normal? Mal sehen. Die ersten 1000 Kilometer müssen jedenfalls gefüllt werden, und überhaupt war mir jeder Grund recht, den Cruiser in allen möglichen Szenarien zu testen. Eins war schnell war klar, vom Tempo her passte das genau wie sonst auch. Die Autobahn mit Rückenwind nach Geesthacht, die B5 bis Boizenburg. Gut. Wir kamen auf die B195. Mehrere Polizeiposten richteten ihre Laserpistolen auf uns, ohne Erfolg. Wir waren zu langsam. Auf manchen Passagen probierte ich verschiedene Sitzhaltungen aus, dazwischen war ich abgelenkt von Kurven, die die Bolt leichtfüßig, aber mit spürbar satten Schwung nahm. Die Straße war gesperrt, wir verbrachten eine in der Junihitze flimmernde Stunde am Deich, fuhren mit der Fähre über den Fluss und setzen die Tour fort. Durch bilderbuchartige Hinterwelt zwischen Darchau, Himbergen und Bienenbüttel. Wir konnten uns Zeit lassen, den der Tag war unendlich lang. Lüneburg lag nahe, aber bestimmt mit Menschenmassen im Hitzestau. Der City-Döner in Salzhausen war dagegen optimal. Wie aßen im Schatten und bewunderten örtliche Autoposer. Ein langer windiger Bogen über Undeloh, hinein ins harte Gegenlicht bis Welle. Da waren wir schon müde wie nach einem ganzen Tag. Es folgte noch die lange B3 in kühlem Blättertunnel nach Hamburg, zweisam und cruisend. Zum Sunset passte noch eine Runde durch den Hafen. Es blieb hell bis in die Nacht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen