Es dauerte bis zum Nachmittag, bis wir endlich auf der Straße waren. Schnell nach Bergedorf, dann durch den Sachsenwald auf eine nie dagewesene Route nach Neukoppel. Als Himalayan/Mash-Duo kamen dabei wieder ungeahnte "Kürzeste-Route" Perlen zum Vorschein, praktisch in Sichtweite der ausgetretenen Pfade. Wir hatten den Speckgürtel noch nicht mal verlassen, da kamen schon mittelalterliche Katzenkopfpisten, die man am besten in den Rasten stehend entlangsegelte. Dann ging es kreuz und quer durchs Lauenburgische, weitgehend orientierungslos auf buschigen Nebenstrecken. Bei Wesenberg querten wir die Trave, dann kam Zarpen und langsam wieder Zivilisation. Wir verbrachten nette Stunden in Telses heiler Welt, warteten bis die Sonne fotogen tief stand und etwas abkühlte, und fuhren durchs Travetal über Meddewade, Pölitz und Lasbek in den Abend. Die Strecke kennen wir auswendig, aber diesmal sah sie aus wie nie zuvor.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen