über 20 Jahre !!!

20 Jahre !!!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Wald und Wiese 2.0

War das wirklich erst letzte Woche, als wir ohne Handschuhe fuhren und auf Sonnenwiesen lagen? Heute war fein raus, wer Boxer, Griffheizung und Fleeceunterhosen hatte. So wie Marcus z.B., mit dem wir unterwegs waren. Anja verhielt sich loyal, nahm nicht die BMW sondern gesellte sich mit ihrer Vanvan zu mir. Bereits in Höhe des Zollenspiekers verlangte ich eine Pause und Kaffee. Für viele hundert Biker endete dort die Tour, wir gaben nicht auf und steuerten auf Boizenburg zu, bogen vorher links ab und turnten über die Dörfer im Grenzstreifen, die ich kürzlich entdeckt hatte. Diesmal nahmen wir die Sandwege an den Feldrändern nicht nur wahr, sondern fuhren bis an die Grenze der legalen Welt. Es ging durch Dick und Dünn an einer Kiesgrube vorbei, in der wir uns nicht zu wühlen trauten, weil dort ca. 1,5 Mio. Enten waren und ihre Reise abstimmten. Als wir wieder in der Zivilisation rauskamen, war es zu spät für die erträumte Wurst am Schaalsee. Stattdesen ging es abermals auf Betonplatten durchs Gebüsch über Basedow, am Kanal entlang bis Lauenburg. Die Kälte war unnachgiebig und das Licht war fahl wie ein Wintertag. Entsprechend dankbar waren wir über einen gemütlichen Teller grüne Heringe mit Elbblick und Heizung. Marcus trödelte geduldig hinter den Vanvans her. Auch, als am Stadtrand zur Dämmerung noch ein eiskalter Niesel hinzukam. Wir trennten uns Ecke Altonaer Str., wie früher, als sich noch niemand über kalte Finger beschwert hat.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Harz 11


Freitag, 30.09.2011
Die Wettervorhersage war so, dass man sich fragte, wo der Haken ist. Von Bergedorf aus, wo Anja mich aufsammelte, waren die wir auf dem Weg nach Süden. Lüneburg war schnell erreicht, aber was war bloß aus der B 4 geworden? Quälend kämpfte sich eine endlose LKW-Kolonne durch den heißesten Oktoberstart aller Zeiten. Wir genossen die wenigen freien Abschnitte, auf denen die Vanvans mit 80 Kilometern schnurgerade durch den ansetzenden Herbstwald brummten. Die Pullover waren längst auf den Gepäckträger gewandert, die Handschuhe ausgezogen, als wir im brütenden Stau der Bürgerkäfige auf Braunschweigs Stadtautobahnen den Schleichweg nach Salzgitter-Bad suchten. Am Horizont bauten sich endlich gestochen scharf im schrägen Licht die Harzberge auf. Mit jedem Salzgitter, von denen wir viele durchfuhren, kamen sie näher. Wir tankten zwischen biertrinkenden alten Männern in karierten Hemden, kauften letzten Proviant im trashigen Netto-Markt und schwangen uns hinein in die tiefen Täler, in denen es kühl und feucht war. Anja wollte genüsslich in einer geschmeidigen Kurve Gas anlegen, musste aber feststellen, dass sie bereits Vollgas fuhr. An den Steigungen schalteten wir runter. Einmal, zweimal. Die Vanvans, so konstatierten wir, geben den Bergen die Würde zurück. Gegen 18 Uhr, die Dämmerung setzte ein, erreichten wir Bad Grund (im Folgenden Bad Ground genannt). Ein pittoreskes Fachwerkstädtchen im tiefen Tal, mit lediglich dem Hotel am Marktplatz als architektonischen Klogriff. Wir zogen im zweiten Stock dort ein. Der Abend war warm wir ein Sommer. Die Gastronomie war von dem Feiertagswochenende aber vollkommen überrumpelt worden, so dass uns im ersten Laden anderthalb bis zwei Stunden Wartezeit angedroht wurden, im zweiten der Koch mehrere Anläufe brauchte und das Beste letztlich der Absacker auf unserem Balkon wurde.
  Samstag, 01.10.2011
Um den in den dunklen Tälern im Gegenlicht leuchtenden Frühnebel eindrucksvoll dokumentieren zu können, mussten wir auf Anjas ausdrücklichen Wunsch unbedingt schon vor dem Frühstück ausrücken. Die Täler waren schneidend kalt, die Kuppen angenehm warm. Vom Nebel fehlte jede Spur, aber das Licht war extrem. Den ganzen Tag verbrachten wir im Sattel, quälten die 125er scheinbar endlose Steigungen der Hauptstrecken hinauf, posierten stolz am Torfhaus, genossen die kleinen verwinkelten Verbindungssträßchen und schüttelten schier fassungslos den Kopf über die Massen weißhaariger Wandergruppen, die in bunter Funktionskleidung durch die Wälder irrten. Weiter im Osten, jede Einmündung im Augenwinkel scannend fanden wir hier und da einen Feldweg ohne das böse Verbotsschild. Auf einer entlegenen Wiese lagen wir im Schatten eines gelben Baumes, zwischen uns die Thermoskanne und am Horizont, gestochen scharf, das Brockenmassiv. Abgesehen davon gab es nur einen makellos blauen Himmel, manchmal ein laues Lüftchen und Zeit, die traumhaft langsam verging. Dann kurvten wir weiter, bergauf und bergab, durch das Bodetal, tief unten die Lichtspiele des späten Nachmittages im bunten Blätterdach bewundernd. Über Rübeland und Elbingerode, schließlich die Hauptstraße über Braunlage und Clausthal, Richtung Bad Ground rauschend, kam der Abend. Fast wären wir vorbeigerauscht an der Magdeburger Hütte. Der Ausblick im Abendlicht war so überwältigend, dass wir ihn mitnahmen. Er half uns später darüber hinweg, dass es wieder nichts zu essen gab, außer beim Griechen und das auch nur widerwillig.


Sonntag, 02.10.2011
Das Schönste war, dass es noch ein ganzer Sonntag vorlag. So konnten wir auch mal die unbekannteren Gebiete durchkreuzen, den Südrand zum Beispiel. Über Andreasberg glitten wir hinab und kamen an der Odertalsperre zum Stehen. Das Wasser lag regungslos vor uns, herbstbunt spiegelte sich der Harz darin. In Bad Lauterberg ist besonders das Hotelhochhaus sehenswert, dass das Städtchen überragt und, das Thema der Staumauer architektonisch aufgreifend, das Tal absperrt. In Bad Sachsa gibt es gut versteckt einen Abzweig, kurvig und steil durch den Wald hinauf auf einen Berg, auf dem ein Funkturm steht und ein piefiges Wandererlokal. Unten im Ort, im Venezia, war es dagegen vergleichsweise cool, vorzufahren und Cappuccino zu bestellen. Über unsere bevorzugten Routen, vergessen und möglichst winkelig, arbeiteten wir uns abseits der inzwischen voll belegten Rennpisten vor. Wieder lockte uns ein Feldweg (diesmal mit Schild) auf eine Wiese wie ein Paradies. Ein gelber Baum, darunter wir, darüber die Sonne, ein laues Lüftchen. Gegenüber dampfte die Selketalbahn vorbei. Erst als der Kaffee alle war, starten wir die Motoren. Schön wäre eine Soljanka gewesen, im Cafégarten in Alexisbad z.B.. Das freundliche "Soljanka erst ab Sechs!" überraschte uns nicht mehr. Unser heutiges Ziel war Wenigerode, und die gastronomischen Erwartungen lasteten nunmehr schwer auf der Großstadt. Im Sturzflug schossen wir die B 244 hinab und rollten in die Fachwerkmetropole ein. Das Hotel war ostig, aber man durfte rauchen. Der Abend war warm, die Mittelalterkulisse perfekt, alle Restaurants hatten die Tische draußen. Schade eigentlich, dass wiederum 'keine Bestellungen mehr' angenommen werden durften. Unser Abend klang aus in einem Hinterhoflokal, die hatten noch Schnitzel da. Und wenn wir nicht unnötigerweise noch durch den Ort geschlendert wären, hätten wir sogar noch irgendwo einen Absacker bekommen. Nun war es jedoch 22 Uhr und jeder Zug abgefahren.



Montag, 03.10.2011
Wieder mussten wir ganz früh raus, denn auf einem Schild hatten wir gelesen, dass ein sogen. Traditionszug um 8 Uhr 59 in Richtung Brocken starten würde. Nicht, dass wir mitfahren wollten, stattdessen hatte Anja sich in den Kopf gesetzt, ihn effektvoll im Morgendunst der Berge zu fotografieren. Oben, bei einer attraktiven Kurve bei Drei Annen, warten wir auf Baumstümpfen sitzend in einer Waldlichtung. Durch die morgendliche Stille hallte schließlich das ächzende Stampfen der Dampflok. Leider war es nur der normale Regelzug mit der normalen 1'E'1. Zweifellos imposant, aber der echte Sonderzug mit der uralten Mallet kam planmäßig 2 Stunden später. Zumindest konnten wir dessen Abfahrt in Wernigerode noch bewundern. Es war Mittag, und die Sonne brannte wie eh und je, als wir uns auf sorgfältig ausgesuchten Landstraßen all dem den Rücken kehrten. Von den auf den Vanvans erstmalig spürbaren vorgelagerten kleineren Höhenzügen blickten wir ein letztes Mal zurück auf das nach wie vor kristallklare Brockenmassiv. Durch weitläufig im Land verteilte unbekannte Dörfer, zwischen denen wir Schöne aus Boskoop vom Straßenrand pflückten, versuchten wir unseren Weg möglichst elegant hindurch zwischen dem Moloch Braunschweig und der Tristesse Wolfsburgs zu bahnen. Trotzdem standen wir irgendwann ratlos an irgendeiner Kreuzung, um uns herum gab es nur noch traurige Neubausiedlungen und Umgehungsstraßen für die Ingenieursfamilien der Deutschen Mittelklasse. Wer war wohl schon Mal in Königslutter? Wir waren da, ohne zu wissen,dass es überhaupt existiert. Es gibt einendem reinrassig klotzromanischem Kaiserdom, vor dem man den Hut ziehen muss. Stück für Stück, Dorf um Dorf krochen wir auf den gelben Straßen voran. Letztlich wurde es eine museale Kopfsteinpiste durch einen endlosen Märchenwald. Wir waren erleichtert, als endlich Lüneburg ausgeschildert war, zogen das Konzept aber durch und verirrten uns auf dem Weg nach Winsen abermals im Wald. Bis in den Hamburger Hafen hinein, inzwischen mit summenden Köpfen, nahmen wir immer die kleinste, langsamste oder unwegsamste Verbindung. In der Retrospektive kam wieder die Frage nach dem Haken auf. Er war nicht aufzufinden.

Mittwoch, 28. September 2011

Im Grenzbereich

Ein Seminar in Bergedorf, naja. Aber es hat auch Vorteile. Z.B.wenn es um 16 Uhr abgehakt ist und draußen ein sonniger Endseptembernachmitag sowie eine Vanvan wartet. Ich war nullkommanix auf der Elbdeichstraße, kurz darauf in Geesthacht und dann Lauenburg. Im Grenzstreifen vor Boizenburg bog ich einfach mal ab in die vergessene Ecke um Horst, Schwanheide, Zweedorf usw. Beim berüchtigten Bahnhof Schwanheide ist viel Geschichte versteinert. Ich fuhr ich einen einsamen Feldweg entlang, stand zwischen Kuhwiese und Bahntrecke und musste feststellen, dass es nichts großartigeres gibt als am Rand der Zivilisation auf der abgestellten Maschine zu sitzen, die bedeutungslose Umgebung zu genießen, der Stille zu lauschen und eine zu rauchen. Ein ICE donnerte vorbei und erinnerte mich daran, dass es bald dunkel wurde. Mit zunehmend kalten Füßen schnurrte die Vanvan die B 5 nach Hause. Über der Stadt ging in spektakulärem Rosa die Sonne unter, als wäre es Hollywood.


Sonntag, 25. September 2011

Wald und Wiese 1.0

Während des Frühstücks entwickelte sich ein sensationeller Frühherbstsonnentag, ein paar Minuten später waren wir schon unterwegs auf den Vanvans. Sozusagen prototypisch, Anja und ich, auf der Orangen und der Blauen, auf der Suche nach Unbekanntem zwischen dem Üblichen. In der Nordheide z.B., das wussten wir, gibt es hier und da sandige Verbindungswege. Bei genauerem Hinsehen hatten dann doch viele das Verbotsschild, bei einigen war es jedoch so vergammelt, dass wir es beim besten Willen nicht entziffern konnten. Die Vanvans liefen mit Leichtigkeit durch die Furchen und den Tiefsand. Wir endeten mitten im Unterholz. Wenn wir die Motoren abstellten, summte und knackste es, die Sonne schien durch das bleichende Laub und es roch nach Weihnachtsbaum. Einmal verirrten wir uns im Truppenübungsgebiet. Die riesigen Lichtungen waren verführerisch, aber ich hatte Angst, ein Panzer würde durchs Gebüsch brechen und wild um sich ballern. Die Route im Detail zu beschreiben ist unmöglich, denn wir ließen uns treiben, über die Dörfer, warme Landstraßen, auf denen es immer wieder anders roch und immer wieder suchend nach einem guten Feldweg. Staunend sahen wir bei der Kartoffelernte zu bis der Kaffeedurst kam und uns ins Zentrum von Salzhausen zog. Der Nachmittag fühlte sich an wie einer der ersten richtig warmen Maitage. Die Menschen stauten sich in kurzen Hosen vor der Eisdiele. Wir verließen die Region wie wir gekommen waren: Durch das traurige Winsen, dann über Over die Deichstraße entlang bis ins teilgentrifizierte Hafenviertel Harburgs, durch den Freihafen und die Hafencity, St. Pauli, Schanze, Dönerbude komplettierten respektable 250 Kilometer Vanvan. 


Alte Weiber

Mit offiziellem Herbst setzte ein unschlagbares Altweiberwochenende ein. Inzwischen könnte jedes das letzte Mal sein, deshalb ließ ich nichts anbrennen und buchte die große Elbuferrunde. Anja ging arbeiten, nur die Iron und ich waren unterwegs. Auf der Autobahn bis Geesthacht, aber im Grunde auch den Landstraßen den Fluss entlang bis Bleckede, döste ich gedankenverloren dahin. Endlich war in dem Café am Platz mal die Espressomaschine in Ordnung. Unter gleißender Mittagssonne glitt ich weiter durch leuchtende Mischwälder, über Berge am Elbtal, backsteinniedliche Aussteigerdörfer, rauchte im schnuckeligen Schnackenburg, studierte die Karte, nahm nicht die Fähre, sondern die Straße Richtung Altmark. Erstmalig bereitete mir die im Tacho dezent leuchtende kleine gelbe Tanksäule Sorgen. In Orten wie Wanzer, Wahrenberg oder Geestgottberg kann man keine Tankstelle erwarten, so dass ich extrem sparsam über die endlosen Weiten rollte. Ich atmete auf, als ich die Elbebrücke überquerte und Wittenberge sich am anderen Ufer aus den Auen erhob. Wittenberge hat nicht nur ein monströses Einkaufszentrum mit Tanke, sondern auch eine herrlich ostig-tothosige Altstadt, durch die ich eine kleine Runde drehte, bevor ich mich auf die B 195 begab, dessen Ursprung, also das Stück bis Dömitz, ich zum allerersten Mal befuhr. Es ist genau so wie der Rest. Kurven durch Kiefern auf Sand, links meist die inzwischen nachmittaglichen Elbauen. Bislang war ich allein auf der Welt, nun flogen mir die Racer um die Ohren. Sie fahren immer zwischen Dömitz und Neuhaus hin und her. Autos hatten heute scheinbar Fahrverbot, was gut war. Meine Kilometer zogen ungestört mit malerischen 90 Sachen vorbei. Ich sah schwer bepackte Birnbäume, Gärten wie als Kind bei Oma und Opa, eine enorme Binnendüne, meterdicke Kreuzspinnen, deren im Gegenlicht glänztende Netze ganze Straßen überspannten. Das hätte für immer so weiter gehen können und es war richtig schade, als Boizenburg ins Bild kam, welches die den Rückweg markierte, den ich zunehmend schwerfällig abbummelte. Lauenburg, das mehr und mehr zur Geisterstadt mutiert, Geesthacht, und die zäh-schläfrige Deichstraße, auf der man irgendwann einfach nicht mehr grüßt, und hofft, bloß nicht für einen der Kirchturmfahrer gehalten zu werden.

Montag, 19. September 2011

Vanvan am Sonntag

Die Vanvans sind gut geeignet, sich mit einem ungemütlichen Sonntagnachmittag im September anzufreunden. Die Stadt lag noch in Sauer, als wir durch die Häuserschluchten schnurrten, in das menschenleere Hafengebiet. Am Schuppen 50 trafen alte Lieferwagen. Weil wir gerade in Stimmung waren, besuchten wir auch gleich noch das dortige Museum, bevor wir den langen Weg durchs Alte Land antraten. Endlose Plantagen prall leuchtender, duftender Äpfel zogen vorbei. Am Lüheanleger stellten wir die Vanvans effektvoll ab und bestellten Tütencappuccino. Lange hielt es uns dort nicht, wir nahmen den selben Weg zurück in die Stadt, die introvertiert einen weiteren gemütlich-trägen Sonntagnachmittag auf das Ende des Sommers hin abhakte.

Sonntag, 11. September 2011

Zeitfahren

Der Sommer brachte nur noch lustlos ein paar heitere Tage zwischen den Regenfronten hervor. In einem diesigem Wolkenloch starte ich allein mit der Iron ins ungewisse. Wie immer rollte ich durch das Hafengebiet, schaute mal hier und mal da und bog mangels besserer Ideen ins Alte Land ab. Dort rollte ich einigermaßen flüssig durch die erntereifen Plantagen, und weil sie es so schön unbeteiligt an mir vorbeizogen, war das Weiterfahren eine bessere Option als ein weiteres Mal bei den Dorfprolls am Lüheanleger zu stehen und Tütencappuccino zu trinken. Die grauen, leergefegten Dörfer lagen bald hinter mir und ich fuhr auf die Elbefähre in Wischhafen. Der Blick schweifte zurück über den unter weiß-diesigem Licht glänzenden Fluss. Im Hintergrund wurde die täglich neu aus Südwest nahende graue Suppe sichtbar. Der Rest der Fahrt ging gegen die Zeit. Ich wagte noch einen Abstecher nach Kollmar, welches über die Jahre praktisch unbemerkt zu einem zotigem Bikertreff Marke Zollenspieker mutiert ist. Kaum hatte ich den Motor abgestellt, hatte die Regenfront schon das andere Ufer erreicht. In Panik stürzte ich mich auf die Autobahn und raste heim. Die ersten Schwertropfen platschten auf den dreckigen Asphalt, als ich in die rettende Tiefgarage rollte.