Death Metal hin oder her, Anja war in Strukdorf und hatte Hunger. Am Sonntagmorgen um 8 Uhr war ich mit der Bonnie auf der Straße, knüppelte bei Gegenwind über die Autobahn, um bei Dölgers Bauernladen in Binnenkamp noch Mohnbrötchen zu kriegen und Rührei zu machen, bevor Anja aufsteht. Hat alles geklappt. Danach fuhren wie zusammen zurück. Über Bad Segeberg und Bramstedt. Wir dachten immer, man könne der Technik trauen. Aber den halben Weg fuhren wir stumm und gleichmütig im Nieselregen.
Es sah aus, als sei der Nachmittag zum sortieren von Aktenordnern verdammt. Dann kam rettend die Sonne wieder. Als erstes wusch ich die Bonnie (die an der Tanke kennen mich schon), und drehte noch eine ausgiebige, rauschende Runde durch die Marschen. In Kolmar hatte nur noch die Fischbude offen, dort kostet ein Nucki Nuss 3 Euro. Aber was soll's, die Straßen waren leer, und der Abend hell und lang, und immer wenn ich nach Hause fuhr, fand sich einen Grund, doch nochmal abzubiegen.
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