20 Jahre !!!

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Samstag, 5. Mai 2018

Solarenergie

Die Strahlung der Sonne: ungefiltert, weiß, allmächtig. Die Deichstraße: quälend zäh dahinfließend. In Lauenburg dann endlich: ein Kaffee an der Shelltanke. Und ein Wurstbrötchen. In den Pausen beschwerte ich mich darüber, wie einem ein einzelner Tequila (kein Scheiß!) am Vorabend den gesamten Tag versauen kann. Rollten wir, ging es mir gut. Hinter Boizenburg, auf der B195 mit ihren eckigen Kurven, übernahm Anja die Führung und verteidigte diese auf der letzten Rille. Wir wollten ins innere McPom und schalteten das Vio ein. Wir fielen aus der Zeit in zuwuchernde Dörfer, wie Filmkulissen: es konnte vor hundert Jahren sein, aber vorbeiknatternde Trabbis und Simsons ließen keinen Zweifel, das war die DDR. Auf diese Weise kamen wir schließlich in Gadebusch raus, an dem stylischen Bahnhofscafé. Die Sonne brannte gnadenlos auf das Fleece, der Eisbecher schmolz wie Lava. Danach der endlos grünflirrende Alleentunnel nach Ratzeburg, und ohne Halt, schmissig im Fünften auf die B208 bis Ratzeburg. Ich war berauscht genug, um den Bogen noch über Dänemark fortzusetzen. Es war Anja, die uns nach Hause brachte, ab Ahrensburg auf der Autobahn, im Abendlicht, selbst das war geil.



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