Aufs Wetterradar gucken wir schon lange nicht mehr, Goretex längst abgeschafft. Eher beschäftigte uns die Frage, wie kommen wir schnell ans Meer. Die Autobahn machte ein paar Kilometer kurz Spaß, dann war sie verstopft. Auf Landstraßen kurz vor Lübeck verirrten wir uns in absurd romantischer Idylle bei Büssau, aber das brachte uns nicht weiter. Über allem drohte der minütlich nähertickende Kaffeetermin in Strukdorf. Er rückte die Mecklenburgische Küste in unerreichbare Ferne. Plan B war Travemünde, aber die Autobahn dort hin existierte anscheinend nicht mehr. Plan C Niendorf, Steilufer, das erreichten wir auch, aber wollten die dort dröhnende Piefigkeit nicht. Letztlich lagen wir doch eine Dreiviertelstunde in Travemünde am Brodtener Ufer in der Sonne und kamen zu spät in Strukdorf an, . Das war dann auf einmal gar nicht schlimm und zur Belohnung bekamen wir Torte. Abends führte Anja uns einen interessanten Bogen im Streiflicht durch das Gebiet südwestlich von Segeberg. Das sah super aus und ging so lange bis sich wieder Hunger entwickelte. Genau im Richtigen Moment kam Lianes Imbiss in Stockelsdorf in Sicht. Danach die B75 nach Hause mit langsamer Autokolonne und aufkommender Frische. In der Retrospektive hatte der Tag schöne Momente. Aber Termine und Ausflug kombinieren wir erstmal nicht.

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