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Mittwoch, 16. September 2026

Götter in Frankreich

Der motorradaffine Ast der Familie hatte ein Meeting in Südfrankreich organisiert, und wir waren voll dabei, passenderweise mit einer in Avignon gemieteten, schwarz-gelben Himalayan 450 in. Mit Wulf auf seiner 1200er Truimph und Albrecht auf der Interceptor verbrachten wir eine Knappe Woche exzessiver Vormittage auf extremen Bergstraßen im Einzugsbereich der Ardeche. Diese Straßen haben zwischen den Kringelkurven keine Geraden, dadurch waren wir mit dem Einsetzen der Nachmittagshitze bereits ausreichend befriedigt und konnten des Rest des Tages am privaten Pool verbringen bzw. am gedeckten Tisch. So ist das, wenn man Gott ist in Frankreich.

Für Anja und mich begann anschließend noch ein Bonusteil: Über über die Provence mit Zwischenstation in Sisteron setzten wir uns in die Alpen ab. Von Barcelonnette aus erkundeten wir mehrere Pässe, darunter als Highlight der Col de la Bonette. In unserer Phantasie ein Wallfahrtsort, den wir genießen wollten. In Wahrheit ist es am Sonntagmachmittag eine Rennstrecke für den BMW GS Cup. Den Rückweg, mit verschlissener Kette und sinkendem Reifendruck, gestalteten wir unterkomplex. Wir stellten das Bike in Avignon ab, setzten uns in den TGV und donnerten mit 320 Sachen zurück in die Realität.


Die ganze Wahrheit ab sofort nachzulesen in der Kategorie Reiseberichte

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